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Steig ein. Fahr Truck.

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AKTION MÜLLSTATION

Gemeinsam für saubere Rastplätze

Eine saubere Pause sollte selbstverständlich sein.

 

Abfall entsorgen, direkt aus der Lkw-Kabine: Dafür hat FAHRERIMPULS eine eigene Müllstation entwickelt. Die erhöhte Einwurföffnung erleichtert Fahrerinnen und Fahrern die Müllentsorgung unterwegs. Mit der Aktion wollen wir zu sauberen Rastplätzen und einem angenehmeren Arbeits- und Pausenumfeld beitragen.

Eine praktische Lösung für den Fahreralltag

Wer viele Stunden unterwegs ist, braucht geeignete Orte für seine Pausen. Dazu gehören auch Möglichkeiten, Abfälle unkompliziert zu entsorgen.
 

Die FAHRERIMPULS-Müllstation berücksichtigt die Sitzhöhe im Lkw: Ihre Einwurföffnung befindet sich auf Höhe der Fahrerkabine. Der entwickelte Container fasst 120 Liter. Die Abfälle werden in einem entsprechend großen Müllsack gesammelt.
 

Von der ersten Idee bis zur Umsetzung brauchte es mehr als zwei Jahre, engagierte Partner und viel Beharrlichkeit.

 

FAHRERIMPULS-Mitglieder neben der orangefarbenen Müllstation mit erhöhter Einwurföffnung am Autohof Nossen.

Warum FAHRERIMPULS die Müllstation entwickelt hat

Vermüllte Autobahnparkplätze waren der Ausgangspunkt. Im März 2019 rief FAHRERIMPULS die eigene Community dazu auf, die Situation vor Ort zu fotografieren. Die eingesandten Bilder machten den Handlungsbedarf sichtbar: Fehlende Entsorgungsmöglichkeiten erschwerten es, die Plätze sauber zu halten.
 

Um auf diese Missstände aufmerksam zu machen, wandte sich FAHRERIMPULS am 4. April 2019 mit einem offenen Brief an die Politik.

 

OFFENER BRIEF

In einem offenen Brief haben wir uns an die politischen Entscheidungsträger gewandt, um auf die derzeitige brenzlige Situation der deutschen Logistik hinzuweisen und konkrete Maßnahmen zur Unterstützung der Branche zu fordern.

 

Die Logistikbranche steht vor großen Herausforderungen, die sich in den letzten Monaten weiter verschärft haben. Engpässe bei der Fahrerbeschaffung, steigende Kosten für Kraftstoff und Transport sowie die Auswirkungen der globalen Lieferkettenprobleme machen es uns zunehmend schwer, unsere Dienstleistungen in gewohnter Qualität und Effizienz zu erbringen. Dies hat nicht nur Auswirkungen auf uns als Unternehmen, sondern auch auf unsere Kunden und letztendlich auf die Verbraucher.

 

In dem offenen Brief haben wir auf die dringenden Handlungsbedarfe hingewiesen, wie beispielsweise die Verbesserung der Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten für Fachkräfte in der Logistik, die Förderung innovativer Technologien und nachhaltiger Lösungen sowie die Schaffung einer verlässlichen Infrastruktur. Wir haben betont, dass eine starke und zukunftsfähige Logistikbranche von großer Bedeutung für die Wirtschaft und Gesellschaft ist.

 

Mit diesem offenen Brief möchten wir nicht nur auf unsere eigenen Herausforderungen aufmerksam machen, sondern auch eine Stimme für die gesamte Logistikbranche sein. Es ist wichtig, dass die Politik die Anliegen und Bedürfnisse der Branche ernst nimmt und konkrete Schritte unternimmt, um die Situation zu verbessern.

 

Wir werden Sie über die Entwicklungen bezüglich des offenen Briefes auf dem Laufenden halten und hoffen, dass unsere Bemühungen zu positiven Veränderungen führen. Gemeinsam können wir die Logistikbranche stärken und zukunftsfähig machen.

 

Vom offenen Brief zur eigenen Lösung

Neben dem Appell an die Politik suchte FAHRERIMPULS nach Möglichkeiten, selbst aktiv zu werden. Unser Ziel: die Abfallentsorgung unterwegs erleichtern und zu einem sauberen Arbeits- und Pausenumfeld beitragen.
 

Die Suche nach einem konkreten Ansatz dauerte rund ein Jahr. Im März 2020 nahm Herr Weinhold, Inhaber und Geschäftsführer der Paul Logistik GmbH, Kontakt mit regional zuständigen Ansprechpartnern auf. Da sich die Müllsituation auf den Autobahnparkplätzen nicht verbessert hatte, wollte er erneut darauf aufmerksam machen und eine Müllsammelaktion anstoßen.
 

In den Gesprächen ging es darum, eine Erlaubnis zum Müllsammeln zu erhalten und die anschließende Entsorgung der Abfälle zu klären. Die geplante Aktion stieß bei den meisten angesprochenen Institutionen auf Zustimmung.
 

Herr Weinhold blieb dazu mit Herrn Berthold, Inhaber der Spedition Frach, im engen Austausch. Gemeinsam prüften sie die bestehenden Möglichkeiten. Im weiteren Verlauf entstand daraus die Idee, eigene Müllcontainer aufzustellen.

 


 

Tino neben dem unbeschrifteten FAHRERIMPULS-Müllcontainer mit erhöhter Einwurföffnung.

Ein Müllcontainer auf Fahrerhöhe

Im Juni 2020 brachte Herr Berthold, Inhaber der Spedition Frach, eine Idee aus Frankreich mit: Dort gab es auf Rastplätzen bereits Müllcontainer für Lkw-Fahrer. Eine vergleichbare Lösung wollte FAHRERIMPULS im Raum Dresden umsetzen.

Dafür mussten geeignete Standorte, Genehmigungen sowie die Entsorgung und Leerung geklärt werden. Nach mehreren Monaten der Abstimmung erhielten Herr Weinhold von der Paul Logistik GmbH und Herr Hanitzsch von der Spedition Hanitzsch im Herbst 2020 die Unterstützung einer regional zuständigen Behörde. Geplant waren Müllcontainer mit 120 Litern Fassungsvermögen, ausgestattet mit passenden Müllsäcken.

Orangefarbene FAHRERIMPULS-Müllstation mit Spanngurten auf der Ladefläche eines Lkw gesichert.

Entwicklung und Standortsuche

Herr Berthold fand einen Metallbaubetrieb, der die Idee aufgriff. Nach rund vier Monaten Entwicklungsarbeit besichtigten Herr Weinhold und Herr Berthold im Februar 2021 die gefertigten Container. Anschließend wurde die Genehmigung zur Aufstellung beantragt.

Am ursprünglich vorgesehenen Standort kam das Vorhaben aufgrund von Vorschriften und weiteren Prüfungen nicht zustande. Herr Berthold schlug deshalb den Shell Autohof Nossen als Alternative vor. Dort erhielt FAHRERIMPULS nach einem weiteren Monat die Zusage: Der Müllcontainer durfte aufgestellt werden.

Orangefarbener Beschriftungsentwurf der FAHRERIMPULS-Müllstation mit dem Schriftzug „Steig ein. Fahr Truck.“

Das Design der FAHRERIMPULS-Müllstation

Im September 2021 entwickelte STUDIO FF die Beschriftungsentwürfe. Am 15. September stand die Gestaltung fest. Damit erhielt die Müllstation ihren unverwechselbaren FAHRERIMPULS-Look.


Gemeinsam für ein sauberes Pausenumfeld

Mit der Aktion Müllstation setzt sich FAHRERIMPULS für eine praktische Verbesserung im Fahreralltag ein. Sie soll die Abfallentsorgung erleichtern und dazu beitragen, Pausenplätze sauber zu halten.

Das Projekt zeigt, wie aus Erfahrungen von Fahrpersonal und der Zusammenarbeit engagierter Unternehmen eine konkrete Lösung entstehen kann.

 

 

Mülltonne gif

Häufige Fragen zur FAHRERIMPULS-Müllstation

Was ist die FAHRERIMPULS-Müllstation?

Die Müllstation ist ein speziell für Lkw-Fahrerinnen und -Fahrer entwickelter Müllcontainer. Ihre erhöhte Einwurföffnung ermöglicht die Abfallentsorgung direkt aus der Fahrerkabine.

Wie viel Abfall fasst der Müllcontainer?

Der entwickelte Container hat ein Fassungsvermögen von 120 Litern. Der Abfall wird in einem entsprechend großen Müllsack gesammelt.

Warum wurde die Aktion gestartet?

Ausgangspunkt waren Bilder vermüllter Autobahnparkplätze. FAHRERIMPULS wollte die Situation sichtbar machen und eine praktische Lösung für eine einfachere Abfallentsorgung entwickeln.