AKTION TOTER WINKEL
Gemeinsam für mehr Sicherheit im Straßenverkehr
Sehen und gesehen werden kann Leben retten.
Ein LKW biegt ab, ein Kind steht mit seinem Fahrrad daneben. Eine alltägliche Verkehrssituation, die schnell gefährlich werden kann. Denn trotz Spiegeln und moderner Assistenzsysteme gibt es Bereiche rund um große Fahrzeuge, die für den Fahrer nur eingeschränkt oder gar nicht einsehbar sind.
Genau hier setzt unsere Aktion „Toter Winkel“ an.
Wir von FAHRERIMPULS möchten Kinder frühzeitig für diese Gefahren sensibilisieren. Gemeinsam mit engagierten Speditionen bringen wir Verkehrssicherheit direkt an die Schulen. Dabei vermitteln wir nicht nur theoretisches Wissen: Die Kinder dürfen selbst im Fahrerhaus Platz nehmen und erleben, wie eingeschränkt die Sicht aus einem LKW sein kann.
Denn wer Gefahren selbst erkennt und versteht, kann im Straßenverkehr bewusster und sicherer handeln.
Warum wir uns für mehr Verkehrssicherheit engagieren
LKW sind aus unserem Alltag nicht wegzudenken. Sie versorgen uns täglich mit Lebensmitteln, Waren und vielen anderen Dingen. Gleichzeitig bringt der Straßenverkehr mit großen Fahrzeugen besondere Herausforderungen mit sich.
Gerade Kinder können Entfernungen, Geschwindigkeiten und Gefahrensituationen häufig noch nicht richtig einschätzen. Besonders beim Abbiegen kann der Tote Winkel zur Gefahr werden.
Als FAHRERIMPULS möchten wir deshalb Verantwortung übernehmen und aktiv zur Unfallprävention beitragen. Gemeinsam mit Unternehmen aus der Logistikbranche setzen wir dort an, wo Aufklärung besonders wichtig ist: bei den jüngsten Verkehrsteilnehmern.
Mit unserer Aktion „Toter Winkel“ möchten wir nicht nur Wissen vermitteln, sondern auch das gegenseitige Verständnis zwischen Kindern und LKW-Fahrern stärken.
Wie alles begann – die Geschichte unserer Aktion
Manchmal braucht es nur einen Menschen, der nicht länger zuschauen möchte, sondern selbst aktiv wird.
2018 rief der Berufskraftfahrer Martin Semetzky die Aktion „Toter Winkel“ ins Leben. Als Vater von drei Kindern beschäftigten ihn die Berichte über schwere Abbiegeunfälle mit LKW. Gleichzeitig erlebte er in seinem Berufsalltag immer wieder, wie schwer es Kindern fällt, die Gefahren rund um große Fahrzeuge richtig einzuschätzen.
Gemeinsam mit seinem damaligen Arbeitgeber organisierte er den ersten Aktionstag an der Grundschule seiner jüngsten Tochter in Kreischa.
Die positive Resonanz zeigte schnell, wie wichtig es ist, Verkehrssicherheit nicht nur zu erklären, sondern für Kinder unmittelbar erlebbar zu machen.
Aus einer persönlichen Initiative wurde ein gemeinsames Engagement.
Bereits 2019 entwickelte sich die Aktion zu einem Schulungsmarathon: Gemeinsam mit zehn Speditionen wurden innerhalb von zwei Tagen elf Grundschulen in und um Dresden besucht. Mehr als 2.000 Kinder konnten dabei für die Gefahren des Toten Winkels sensibilisiert werden.
Verkehrssicherheit zum Anfassen – so läuft unsere Aktion ab
Wie groß ist eigentlich ein Toter Winkel? Und was kann ein LKW-Fahrer tatsächlich sehen?
Genau das finden die Kinder bei unserer Aktion selbst heraus. Denn wir verbinden altersgerechte Wissensvermittlung mit praktischen Erfahrungen direkt am LKW.
Erst verstehen, dann selbst erleben
Zu Beginn erfahren die Schülerinnen und Schüler, wie der Tote Winkel entsteht, welche Gefahren beim Abbiegen bestehen und warum ausreichend Abstand zu großen Fahrzeugen so wichtig ist.
Anschließend geht es direkt zum LKW. Die Kinder dürfen selbst auf dem Fahrersitz Platz nehmen und die Perspektive eines Berufskraftfahrers kennenlernen.
Dabei erleben sie, dass selbst größere Gruppen von Kindern in bestimmten Bereichen rund um den LKW aus dem Blickfeld verschwinden können.
Ein Perspektivwechsel, der häufig für großes Staunen sorgt und die Gefahren des Toten Winkels besonders eindrucksvoll verdeutlicht.
Was haben Elefanten mit Verkehrssicherheit zu tun?
Eine ganze Menge!
Ein voll beladener LKW kann bis zu 40 Tonnen wiegen. Um dieses enorme Gewicht für Kinder greifbar zu machen, nutzen wir einen ungewöhnlichen Vergleich: Das entspricht ungefähr dem Gewicht von zehn ausgewachsenen Elefanten.
Mit unseren Papierelefanten veranschaulichen wir spielerisch, welche Kräfte bei einem schweren Fahrzeug wirken und warum ein LKW nicht einfach sofort zum Stehen kommen kann.
So wird aus einer abstrakten Zahl eine Vorstellung, die den Kindern im Gedächtnis bleibt.
Vier wichtige Regeln für mehr Sicherheit am LKW
Bei unserer Aktion „Toter Winkel“ lernen die Kinder nicht nur, wo Gefahren entstehen, sondern auch, wie sie sich im Straßenverkehr sicherer verhalten können.
Unser Ziel ist es, dass Kinder Gefahrensituationen frühzeitig erkennen und durch umsichtiges Verhalten dazu beitragen können, Unfälle zu vermeiden.
Gemeinsam für mehr Verkehrssicherheit
Was 2018 mit einem Aktionstag an einer Grundschule begann, hat sich zu einem gemeinsamen Engagement für mehr Sicherheit im Straßenverkehr entwickelt.
Mit Unterstützung engagierter Speditionen, Berufskraftfahrer und Schulen bringen wir das Thema „Toter Winkel“ direkt dorthin, wo Aufklärung besonders wichtig ist: zu den Kindern.
Seit den ersten Aktionstagen wurde das Schulungskonzept kontinuierlich weiterentwickelt. Dabei steht bis heute ein Gedanke im Mittelpunkt: Kinder sollen die Gefahren rund um große Fahrzeuge nicht nur kennen, sondern auch verstehen.
Denn Verkehrssicherheit ist eine gemeinsame Verantwortung. Jeder Beitrag zur Aufklärung kann helfen, gefährliche Situationen zu vermeiden.
Gemeinsam bewegen wir mehr – für die Sicherheit unserer Kinder.
Häufig gestellte Fragen zur Aktion „Toter Winkel“
Was ist der Tote Winkel bei einem LKW?
Als Toter Winkel werden Bereiche rund um ein Fahrzeug bezeichnet, die der Fahrer trotz Spiegeln und moderner Assistenzsysteme nicht oder nur eingeschränkt einsehen kann. Besonders beim Abbiegen können dadurch gefährliche Situationen für Fußgänger und Radfahrer entstehen.
Warum ist der Tote Winkel für Kinder besonders gefährlich?
Kinder können aufgrund ihrer Körpergröße leichter übersehen werden. Außerdem fällt es ihnen häufig noch schwer, Geschwindigkeiten, Entfernungen und Verkehrssituationen richtig einzuschätzen. Deshalb ist eine frühzeitige Verkehrserziehung besonders wichtig.
Wie erklärt FAHRERIMPULS Kindern den Toten Winkel?
Bei unserer Aktion verbinden wir altersgerechte Erklärungen mit praktischen Erfahrungen am LKW. Die Kinder dürfen selbst im Fahrerhaus Platz nehmen und erleben, welche Bereiche rund um das Fahrzeug für den Fahrer schwer oder gar nicht sichtbar sind.
Seit wann gibt es die Aktion „Toter Winkel“?
Die Aktion wurde 2018 vom Berufskraftfahrer Martin Semetzky ins Leben gerufen. Was mit einem Aktionstag an einer Grundschule in Kreischa begann, entwickelte sich mit Unterstützung engagierter Speditionen zu einer gemeinsamen Verkehrssicherheitsinitiative.
Warum engagiert sich FAHRERIMPULS für die Verkehrssicherheit?
Als Initiative aus der Logistikbranche möchten wir Verantwortung übernehmen und zur Unfallprävention beitragen. Gemeinsam mit Schulen und Speditionen sensibilisieren wir Kinder für die Gefahren rund um große Fahrzeuge und fördern das gegenseitige Verständnis im Straßenverkehr.
OFFENER BRIEF
In einem offenen Brief haben wir uns an die politischen Entscheidungsträger gewandt, um auf die derzeitige brenzlige Situation der deutschen Logistik hinzuweisen und konkrete Maßnahmen zur Unterstützung der Branche zu fordern.
Die Logistikbranche steht vor großen Herausforderungen, die sich in den letzten Monaten weiter verschärft haben. Engpässe bei der Fahrerbeschaffung, steigende Kosten für Kraftstoff und Transport sowie die Auswirkungen der globalen Lieferkettenprobleme machen es uns zunehmend schwer, unsere Dienstleistungen in gewohnter Qualität und Effizienz zu erbringen. Dies hat nicht nur Auswirkungen auf uns als Unternehmen, sondern auch auf unsere Kunden und letztendlich auf die Verbraucher.
In dem offenen Brief haben wir auf die dringenden Handlungsbedarfe hingewiesen, wie beispielsweise die Verbesserung der Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten für Fachkräfte in der Logistik, die Förderung innovativer Technologien und nachhaltiger Lösungen sowie die Schaffung einer verlässlichen Infrastruktur. Wir haben betont, dass eine starke und zukunftsfähige Logistikbranche von großer Bedeutung für die Wirtschaft und Gesellschaft ist.
Mit diesem offenen Brief möchten wir nicht nur auf unsere eigenen Herausforderungen aufmerksam machen, sondern auch eine Stimme für die gesamte Logistikbranche sein. Es ist wichtig, dass die Politik die Anliegen und Bedürfnisse der Branche ernst nimmt und konkrete Schritte unternimmt, um die Situation zu verbessern.
Wir werden Sie über die Entwicklungen bezüglich des offenen Briefes auf dem Laufenden halten und hoffen, dass unsere Bemühungen zu positiven Veränderungen führen. Gemeinsam können wir die Logistikbranche stärken und zukunftsfähig machen.
IHK BILDUNGSTAG
Der IHK Bildungstag 2023 ist eine jährliche Veranstaltung, die von den Industrie- und Handelskammern (IHKs) organisiert wird. Es handelt sich um einen speziellen Tag, an dem Unternehmen, Bildungseinrichtungen und junge Menschen zusammenkommen, um sich über verschiedene Bildungsmöglichkeiten und Karriereperspektiven auszutauschen.
Der IHK Bildungstag bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Ausbildungs- und Weiterbildungsangebote vorzustellen und potenzielle Fachkräfte zu gewinnen. Gleichzeitig können sich Schüler, Studierende und junge Berufstätige über die vielfältigen Ausbildungsmöglichkeiten informieren und persönliche Kontakte zu Unternehmen knüpfen.
Die Veranstaltung umfasst in der Regel eine Messe, bei der Unternehmen ihre Stände aufbauen und mit den Besuchern in Kontakt treten können. Darüber hinaus werden oft Vorträge, Workshops und Diskussionsrunden zu Themen wie Ausbildung, Studium, Weiterbildung und Berufswahl angeboten.
Der IHK Bildungstag ist eine bedeutende Plattform, um den Austausch zwischen Unternehmen und jungen Menschen zu fördern, den Fachkräftebedarf der Unternehmen zu decken und die Berufsorientierung junger Menschen zu unterstützen. Er bietet eine ideale Gelegenheit, um sich über aktuelle Trends und Entwicklungen in der Berufsausbildung zu informieren und zukünftige Karrierewege zu planen.